Die Mietersuche

Der erste Schritt bei der Vermietung der Immobilie ist die Festsetzung des Mietpreises. Um eine ortsüblich angemessene Miete abschätzen zu können, ist es unabdingbar sich einen genauen Überblick über den Mietmarkt zu verschaffen und sich die nötigen Marktkenntnisse und das Immobilienfachwissen anzueignen.  Eine zu hoch angesetzte Miete kann dazu führen, dass Sie die Wohnung nicht sofort vermietet bekommen, oder aber der Mieter nicht lange darin wohnen bleibt, da er anderswo ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis bekommt. In beiden Fällen müssen Sie einen eventuellen Leerstand finanziell überbrücken.  Im Falle einer zu niedrig angesetzten Miete haben Sie monatlich finanzielle Einbußen. In diesem Fall dürfte auch die Miete nur in langsamen Schritten angepasst werden.  Aus diesem Grund ist es ratsam sich bei der Mietersuche Zeit zu lassen. Filtern Sie bereits im Vorfeld diejenigen Kandidaten aus, welche echtes Interesse an einer Miete Ihrer Immobilie haben. Auf diese...

Wie kann man den Zugewinnausgleich berechnen?

Vereinfacht lässt sich der Zugewinnausgleich als eine Vermögensaufteilung der während der Ehe erwirtschafteten Zugewinne beschreiben. Derjenige Ehepartner, welcher einen geringeren Zugewinn aufweist, besitzt einen Ausgleichsanspruch gegenüber dem anderen Ehepartner. Zur Ermittlung des Zugewinns werden die Anfangs- und Endvermögen beider Ehepartner miteinander verglichen. Die Differenz ergibt den Zugewinn. Derjenige, der während der Ehe einen größeren Vermögenszuwachs erzielt hat, muss dem anderen Ehegatten die Hälfte der Differenz des Zugewinns, den beide Ehepartner während ihrer Ehe erzielt haben, abgeben. Dabei ist es unerheblich, wer mehr verdient hat oder wer welche Vermögensgegenstände bezahlt hat. Liegen in der Bilanz mehr Schulden als Vermögen am Ende einer Ehe vor, dann ist der Zugewinn auf null zu setzen. Vom Grundsatz her gibt es nämlich keinen negativen Zugewinn. Um den Zugewinnausgleich berechnen zu können, ist deshalb eine Aufstellung aller Vermögenswerte notwendig. Der...

Das Trennungsjahr

Was versteht man unter einem Trennungsjahr? Bevor Sie die Scheidung rechtlich beantragen können, müssen Sie in Deutschland das Trennungsjahr durchlaufen. Das bedeutet, dass das Ehepaar mindestens ein Jahr voneinander getrennt lebt. Kurzzeitige Versöhnungsversuche werden hierbei nicht berücksichtigt. Nach dem Trennungsjahr können Sie entweder gemeinsam die Scheidung beantragen oder auch nur einer von Ihnen beiden, während der andere Ehepartner den Antrag lediglich bestätigt.  Falls Ihr Partner der Scheidung nicht zustimmt, kann das Gericht nach einem dreijährigen voneinander getrennt leben, die Scheidung feststellen und aussprechen. Beachten Sie hierbei aber, dass, wie bereits erwähnt, die Nachweispflicht über die Trennungsdauer beim Scheidungswilligen liegt. Was muss eingehalten werden? Für die Anerkennung eines Trennungsjahres reicht es nicht aus, wenn Sie behaupten, Sie und Ihr Partner verstehen sich nicht mehr und wären deshalb getrennt.  Um die Voraussetzungen des...

Die Immobilie bleibt im Familienbesitz – Die Realteilung

Bei der Realteilung wird im Falle einer Scheidung das Grundstück bzw. die Immobilie des Ehepaares in zwei separate Einheiten aufgeteilt. Jeder Partner wird nun zu einem Alleineigentümer seiner jeweiligen Einheit.  Trotz räumlicher Aufteilung ist es für die meisten Paare unvorstellbar mit ihrem ehemaligen Partner weiterhin unter einem Dach zu leben. Rechtlich gesehen ist jedoch die endgültige Trennung kein hinreichender Grund von dem anderen Partner den Auszug zu verlangen. Laut geltendem Gesetz ist es möglich, dass die getrennten Ehegatten innerhalb der gemeinsamen Immobilie getrennt leben können.  Falls Sie sich für die Realteilung entscheiden, so hat diese den Vorteil, dass sowohl Sie als auch Ihr Ex-Ehegatte über Ihre jeweiligen Grundstücks- oder Wohneinheiten selbstständig und ohne Zustimmung des anderen verfügen können. Sie ermöglicht es Ihnen demnach, Ihre Immobilie insgesamt trotz der erfolgten Scheidung zu erhalten. Da das vormalige Gemeinschaftseigentum in zwei...

Die Immobilie privat oder über einen Makler verkaufen?

Keine Frage, beim Privatverkauf sparen Sie sich die Maklerprovision komplett ein. Somit könnten Sie sich diese bei Ihrer Preisgestaltung zusätzlich als Verhandlungsspielraum einkalkulieren. Daher meine Empfehlung: Verfügen Sie über das nötige Immobilien Know-how und über das dafür erforderliche Zeitbudget (allgemein wird durchschnittlich mit ca. 135 Stunden Zeitaufwand pro Immobilienverkauf kalkuliert. Dies ist im Einzelfall allerdings abhängig von Objekt und den individuellen Gegebenheiten)? Sind Sie darüber hinaus kommunikativ stark und können auf unterschiedliche Menschen positiv eingehen?  Falls ja, kann dies durchaus sinnvoll sein.  Allerdings sollte sich jeder, der kein Experte im Immobilienbereich ist, vor seiner Entscheidung auf jeden Fall Gedanken darüber machen ob die Beauftragung eines Immobilienmaklers nicht die sinnvollere und zielführendere Variante ist. Immoverkauf24 hat berechnet, dass der finanzielle Aufwand nahezu mit dem identisch ist, wenn man die eigene dafür...

Welche Dokumente werden für einen Immobilienverkauf benötigt?

Egal ob für das Exposé, Informationen für Kaufinteressenten oder das Aufsetzen eines Kaufvertrags, ein Immobilienverkauf bedeutet vor allem auch eines: Unterlagen sammeln und sichten. Die wichtigsten Dokumente für Ihren Immobilienverkauf sind diejenigen, aus denen die Rahmendaten für Ihre Immobilie wie die Lage-, die Größe-, das Baujahr, der Energieausweis, die Heizungsart, laufende Nebenkosten sowie die Besitzer des Objekts ersichtlich sind.  Um für jede Phase des Kaufprozesses vorbereitet zu sein finden Sie in der folgenden Checklist eine Übersicht, welche Dokumente Sie dringend für den Verkauf benötigen, welche Sie zusätzlich bei einer Vermietung der Immobilie und welche Sie nach dem Verkauf zur Übergabe an den/die Käufer benötigen.  Dringend benötigte Unterlagen   ☐ aktueller Grundbuchauszug Amtsgericht Den Sie beim Grundbuchamt (Amtsgericht) Ihrer Gemeinde beantragen müssen. Er enthält alle relevanten Daten zu Ihrem Grundstück. Er zeigt auf, dass Sie wirklich Eigentümer der...

Ist eine Sanierung vor dem Verkauf sinnvoll?

Ist die Entscheidung getroffen die Immobilie zu verkaufen, kann es sinnvoll bzw. erforderlich sein die Immobilie vor dem Verkauf zu sanieren um einen höheren Verkaufspreis zu erzielen. Doch welche Maßnahmen machen Sinn und welche sind ggf. vielleicht sogar kontraproduktiv? Macht es Sinn einen alten Teppichboden gegen einen anderen Bodenbelag z. B. Parkett zu ersetzen? Oder vielleicht doch lieber Fließen? Oder ist es vielleicht sogar besser die Entscheidung dem Käufer zu überlassen? Wichtig für die Beantwortung der Fragen ist eine klare Entscheidungsgrundlage. Als Entscheidungsgrundlage wird hier der aktuelle Verkehrswert der Immobilie genommen und mit den erwartenden Mehreinnahmen durch die Sanierung verglichen. Zur Bewertung der Immobilie sollten Sie in jedem Fall einen Immobilienexperten hinzuziehen.  Für den Fall, dass Sie Ihre Immobilie privat verkaufen möchten, sollten Sie einen Gutachter dafür beauftragen. Dieser lässt sich seine Dienste zwischen 1.500€ und 3.000€ kosten....

Die Realteilung

Bei der Realteilung wird im Falle einer Scheidung das Grundstück bzw. die Immobilie des Ehepaares in zwei separate Einheiten aufgeteilt. Jeder Partner wird nun zu einem Alleineigentümer seiner jeweiligen Einheit.  Trotz räumlicher Aufteilung ist es für die meisten Paare unvorstellbar mit ihrem ehemaligen Partner weiterhin unter einem Dach zu leben. Rechtlich gesehen ist jedoch die endgültige Trennung kein hinreichender Grund von dem anderen Partner den Auszug zu verlangen. Laut geltendem Gesetz ist es möglich, dass die getrennten Ehegatten innerhalb der gemeinsamen Immobilie getrennt leben können.  Falls Sie sich für die Realteilung entscheiden, so hat diese den Vorteil, dass sowohl Sie als auch Ihr Ex-Ehegatte über Ihre jeweiligen Grundstücks- oder Wohneinheiten selbstständig und ohne Zustimmung des anderen verfügen können. Sie ermöglicht es Ihnen demnach, Ihre Immobilie insgesamt trotz der erfolgten Scheidung zu erhalten. Da das vormalige Gemeinschaftseigentum in zwei baulich...

Offene Immobilienkredite

Offene Kredite müssen von dem Unterzeichner des Darlehensvertrags bedient werden. In der Regel achten die Banken darauf, dass dieser mit beiden Ehepartner abgeschlossen wird, sagt Maria Demirci, Fachanwältin für Familienrecht. Somit verschaffen sich die Banken eine höhere Sicherheit, dass die mit dem Kredit verbundenen Schulden sicher regelmäßig getilgt werden, und im Falle einer Scheidung zwei Personen für die Schuldentilgung in Anspruch genommen werden können. D. h. bei offenen Immobilienkrediten werden die Kreditraten von beiden Partner zu gleichen Teilen übernommen.  Will nun einer der Ex-Partner nach der Scheidung aus dem gemeinsamen Kreditvertrag ausscheiden, so ist dies nur möglich, wenn sich der Alleinfinanzierer die Kreditrate leisten kann. Hierfür gilt die Richtformel als Orientierung: Kreditrate < 40% des Einkommens Das Gericht ist verpflichtet zu prüfen, ob die Voraussetzungen für eine Scheidung der Ehe erfüllt sind. Dazu gehört insbesondere die Einhaltung des...

Scheidungsprogramm

Scheidungsvortrag

Scheidungsbuch